15

Jun

2013

Mehr Beton in der Einfahrt


15.06.2013, 21°C, Sonnenschein


Heute sollte mal wieder Beton in den Graben vom Regenwasserkanal geschüttet werden. Wir Betonkies und Zement noch in (scheinbar) ausreichenden Mengen vorhanden also machten Harry und ich uns an die Arbeit.

Beim Aufräumen der Scheune hatte ich letztens einige Reste Betonstahl gefunden, welche heute mit den ebenfalls wiedergefundenen Abstandshalter von meinem Schwiegervater Gerd kombiniert im Beton verschwinden sollten.

Abstandshalter am Betonstahl

Ich habe sonst keinen Betonstahl in den Graben gelegt und werde es auch nicht wieder machen. Da die Lieferwagen jedoch meistens genau so weit auf die Auffahrt fahren um dann die Pakete abzugeben, hielt ich es für Ratsam diesen Abschnitt zu verstärken. Ob es wirklich etwas bringt wird die Zeit zeigen – Hauptsache ich bin den Betonstahl los *g*.

Betonstahl in der Auffahrt

Also mischten wir fleißig Beton an und erfreuten uns der einfachen Arbeit, bis plötzlich der Kies aufgebraucht war und noch immer etliche Sack Zement auf der Palette lagen. Mich überraschte dieses Ungleichgewicht, weil ich den Zement genau nach der Menge an Betonkies eingekauft hatte und wir mit einer Personenwaage arbeiten um die Betonmischung herzustellen – eigentlich hätten wir nicht so viel daneben liegen können.

Wir verwenden bei der Erstellung die Mischung wie sie auf Wikipedia genannt wird: 300kg Zement, 180l Wasser und 1890kg Betonkies. Als Referenzeinheit wird natürlich der Zement genommen, da dieser in 25kg Säcken verpackt ist und keinen nennenswerten Schwankungen unterliegt. Bestellt hatte ich 7,5t Betonkies aber auf der Rechnung erschienen 4m3 was neu ist, weil bis dato bei diesem Baustoffhandel in Tonnen abgerechnet wurde.
Am Ende der ganzen Arbeiten sind merkwürdigerweise 9 Säcke Zement übrig geblieben – genug für einen ¾ Kubikmeter Beton.

Beton im vorderen Bereich der Auffahrt

Asphalt und Beton schliessen gut an

Container-Rücken

Um das abrupte Ende unserer Arbeit irgendwie zu versüßen, schleppten wir noch die 1000l IBC Container für den zukünftigen Regenwasserspeicher nach hinten in den Garten und stellten sie auf den Betonsockel. Dort bleiben Sie jetzt stehen, bis ich dazu komme die Dachrinnen zu überarbeiten.

Die Regenwassercontainer IBC 1000L Tanks hinter der Scheune

Die Regenwassercontainer IBC Tanks auf dem Betonsockel

Irgendwann soll endlich diese grausame Zwischenlösung, mit einem HT-KG-Rohrgemisch von der Dachrinne in einen Baukübel und von dort mit der Tauchpumpe in den Garten, verschwinden. Hoffentlich bald. Sehr bald.

Kombination aus Pumpe und Fallrohr im Baukübel

  1. Kommentare
    1. mama · 19.08.2013 · 14:45

      Hauswasserwerk??? What in the hell is that?? hahahahaha

    2. Ole Der Bauherr :-) · 04.07.2013 · 21:52

      Was sieht da grausig aus? Das passt da total gut hin! Da kommt noch ein nettes kleines Dach drauf und das Hauswasserwerk davor und dann ist alles schick.

    3. mama · 04.07.2013 · 14:36

      Das sieht wirklich grausig aus, Vossie, aber es ist eine erschwingliche Zwischenloesung. Hast Du inzwischen Dein Brennesselproblem gemeistert durch Lichtentzug?

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