05

Jun

2013

Eine Schalung für den Regenwasserspeicher


05.06.2013, 21°C, sonnig


Ich mache mir da keine Illusionen: Man stellt nicht einfach 8000kg irgendwo im Garten auf dem Rasen ab und erwartet, dass der Boden hält. Ein Regenwasserspeicher mit einer solchen Kapazität muss einen befestigten Untergrund bekommen und dafür bietet sich nunmal Beton an.

Die Fundamentschalung längs bei den IBC Containern

Um den Beton in eine annehmbare Form zu bringen bedarf es einer Betonschalung und die wiederum wird aus Holz hergestellt… ihr seht schon in welche Richtung es geht.

Die Schalung wurde aus vier Rauspund-Dielen (14cm Breite) zugesägt. Die langen Seiten in einer Länge von 4×105cm+5cm, die kurzen in 120cm+2×5cm. Die Paletten haben das standard Europaletten-Maß von 100cm×120cm aber ich wollte zwischen den Paletten und jeweils am Anfang und Ende 5cm Rangierplatz lassen. Außerdem gefiel mir die Idee nicht die Paletten (später mit Regenwasser gefüllt) direkt an der Kante vom Fundament stehen zu lassen.

Die lange und kurze Seite sind jeweils ineinander gefasst (8cm vor dem Ende je zur Hälfte eingesägt/ausgeklingt und dann ineinandergeschoben) und die resultierenden Kreuzungen von zwei Seite zusätzlich mit Holz verstärkt.

Die vier Querlatten dienen nur dem Erhalt der Grundform bis die Sauberkeitsschicht drin ist, dann werden diese entfernt damit kein Holz im Fundament vor sich hin rotten kann um letztendlich Schwachstellen zu bilden.

Die Fundamentschalung qür vor den IBC Containern

Die Fundamentschalung hinter den Scheunen

Als nächstes wurden vier Pflöcke vorbereitet und die gesamte Konstruktion (ächz) in den Garten hinter die Scheunen gebracht, wo der Regenwasserspeicher aufgestellt werden soll.

Die Schalung steht uneben

Jetzt offenbarte sich der enorme Höhenunterschied auf dem Grundstück hinter der großen Scheune. Rechts auf dem Foto liegt der Rahmen auf und links schwebt er in der Luft – das sieht nach Arbeit aus.

Links ist viel Luft und rechts liegt die Schalung auf

Die Auffahrt ist freigekratzt

Ebenfalls Arbeit war das Freikratzen des restlichen Regenwasserkanals doch jetzt ist es endlich vollbracht und wir brauchen nur noch den Beton anzumischen und in den Graben zu kippen. Weil ich schon dabei war, habe ich noch gleich die Auffahrt gefegt, damit nicht zu viele kleine Äste und Blätter in den Beton kommen.

Als ich Betonkies bestellt habe, da hatte ich nicht mit der Fundamentplatte für den Regenwasserspeicher gerechnet. Ich frage mich, ob ich jetzt noch genug Betonkies habe?

Der Schlitz in der Ausfahrt ist gesäubert

Besonders im Vorderen Bereich wird viel Beton benötigt

  1. Kommentare
    1. Dirk · 15.06.2013 · 23:21

      Einen Aspekt warum man die Dinger gern verbuddelt hatte ich vergessen: Frost. Tief genug in der Erde kann man das ganze Jahr Wasser drin lassen. Oberirdisch muss Du zum Winter jeden Tropfen Wasser rausbringen, sonst platzen Dir die "Kanisterchen". Unser Wassersammler hat nichts mit dem Gewölbekeller zu tun, er ist viel jünger (80 Jahre? Oder 100? Oder noch ein Stück mehr?) Wenn wir die Trennwand in unserem Gewölbekeller zum Nachbarn wieder einreissen, könnten wir eine schickes unterirdisches 25x6 Meter Schwimmbecken einbauen...

    2. Ole Der Bauherr :-) · 15.06.2013 · 06:38

      Verbuddeln? Puh... das wären acht Kubikmeter Erde gewesen. Ich denke auch nicht, dass sich diese IBC-Tanks besonders gut zum verbuddeln eignen aber eine Idee wäre es vermutlich gewesen - irgendwo im Netz habe ich gelesen, dass einer die Tanks verbuddelt hat. Es ist aber so ein wenig wie mit den Wasserleitungen - ich sehe Wasserführende Installationen gerne :-) . @Dings: Ist das einer der Gewölbekeller? Grüße!

    3. Dirk · 13.06.2013 · 23:11

      Wahrscheinlich hast Du den Speicher schon lange fertig gebaut... aber wäre es nicht eine Idee gewesen, das Ding zu verbuddeln? Normale Regenwasserbehälter werden doch auch "versenkt"? ... und ich überlege noch immer, was wir mit unserem "undefinierbaren Irgendwas" unter dem Vorplatz machen. 8qm passen da nicht rein, aber 2-3 vielleicht schon...

* wird nicht veröffentlicht