04

Jun

2013

Putzleistenmanufaktur und Wassercontainer


04.06.2013, 21°C, sonnig


Nachdem gestern eine neue Deckenluke zum schnellen Erreichen des Obergeschosses zusammengebaut wurde, sollten heute gleich die Putzleisten vorbereitet werden. Die Maße der einzelnen Putzleisten hatte ich gestern noch aufgeschrieben, nachdem ich mit der Luke fertig war. Keine aufregende oder interessante Aufgabe aber eine notwendige Vorbereitung.

Also holte ich die im letzten Jahr noch vorbereiteten Putzleisten hervor und begann damit diese zu halbieren um sie handlicher zu machen. Übrigens habe ich einen Blick in die Blogeinträge vom letzten Jahr gemacht und in diesem Jahr sind wir etwas früher dran mit den Vorbereitungen zum Lehmputz was mich sehr ermutigt noch in diesem Jahr das obere Stockwerk Bezugsfertig zu bekommen.

Zugeschnittene Holzleisten als Putzleisten

Die Putzleisten wurden zürst halbiert

Als die Putzleisten soweit vorbereitet waren (ich stellte noch die gebrauchten vom Untergeschoss dazu) konnte das große "Messen und Sägen" beginnen und es wurde schnell sehr deutlich, dass es zu lange dauern würde, wenn ich jede Putzleiste einzeln mit Handschlag begrüßen müsste.

Eine Referenzmesslatte, welche mehr oder weniger die Kernspanne der notwendigen Längen abbildete, wurde ausgesucht und markiert. So konnte ich jetzt zwei Leisten auf einmal bequem an der Kappsäge anzeichnen und beiseite stellen.

Eine Latte musste als Messlatte herhalten

Die so angezeichneten Putzleisten wurden dann in dreier Gruppen zugesägt indem alle Markierungsstriche zueinander ausgerichtet wurden und ca. 2cm mehr abgesägt wurde. Wenn genau nach dem Maß des Lasers gearbeitet wird, dann bleibt nämlich keine Luft mehr um sich zwischen Boden und Decke mit den Putzleisten zu bewegen.

Mit der Messlatte in der Mitte konnten die anderen schnell angezeichnet werden

Alle Putzleisten eines Zimmers wurden dann mit einem Draht zu einem Komissionspaket zusammengeschnürt und später noch im jeweilige Zimmer im Obergeschoss eingelagert. Jetzt brauchen wir nur noch die Distanzklötzchen und es kann losgehen mit der Anbringung der Putzleisten. Im letzten Jahr war ich ca. 3 Wochen damit beschäftigt.

Viele Putzleisten Pakete bereit für den Abtransport

8000 Liter Regenwasserspeicher

Unser Haus und Hof besteht aus zwei leicht zueinander versetzten Scheunen zu je ca. 200m2 – das ist einiges an Dachfläche und somit natürlich auch einiges an Regenwasser was da zusammenkommt.

Es ist mein Ziel zumindest das Regenwasser der Dachflächen anderweitig im Garten zu verwenden und somit mittelfristig die Niederschlaggebühren zu drücken.

Bei einem bekannten Online-Auktionshaus bin ich über die Anzeige eines Unternehmers in direkter Nähe zu uns gestolpert und habe dort kurzerhand acht gebrauchte, ungereinigte 1000l IBC-Container inkl. Anlieferung für €38,00 pro Stück ergattert. Der überwiegende Inhalt war Sojaöl – ein interessanter Geruch.

Es wurden acht 1000L IBC Container angeliefert

Heute wurden jedenfalls die acht Container bei mir auf dem Hof abgestellt und ich wollte gleich die Gelegenheit nutzen diese zu begutachten und natürlich zu fotografieren.

IBC 1000L Container Für das Regenwasser

Ins Auge fiel sofort der große Auslass mit Absperrhahn. 60mm im Durchmesser ist schon eine Hausnummer – Mal sehen was da noch an Verbindern beschafft werden muss.

Absperrhahn und Deckel inklusive

Es gibt Markierungen zum Ablesen des Füllstandes

  1. Kommentare
    1. mama · 21.06.2013 · 14:47

      Pfiffig, Vossie!! Das sind doch tolle Behaelter. Fuer diese gruenen Regentonnen mit Abflusshahn bezahlst Du doch ein Vermoegen und die sind meist viel zu klein. Diese Groesse ist super fuer Euch.

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