09

Mai

2012

Verkabelung und Bodenschlitze


09.05.2012, 20°C


Das letzte Wochenende und die vergangenen Tage waren wieder etwas aktiver. Endlich schaffe ich es regelmäßig am Haus weiterzumachen, was auch notwendig ist, da es bis Ende des Jahres bezugsfertig (nicht fertig) sein muss.

Viel Verkabelung im Büro

So haben Annika und ich es geschafft die verbleibenden Cat7-Kabel (Ethernet / Netzwerk / Internet) durch die noch leeren Rohre im Wohnzimmer, der Küche und dem Hobbyzimmer zu führen. An strategischen Positionen haben wir noch Leerdosen zur besseren Durchführung des Kabels (Hintergedanke: späteres Upgrade auf neue Technik) gesetzt und konnten das Kapitel im Erdgeschoss als abgehakt erklären.

Die Grundverkabelung im Büro und Hobbyzimmer

Die Kehrseite der Flurwand

Licht Netzwerk Schalter und Steckdosen

Daneben gab und gibt es aber noch Stromkabel (3×1,5mm2 und 3×2,5mm2) das verlegt werden möchte und Zimmer die noch nicht vollends verkabelt sind. Zumindest Büro, Hobbyzimmer und eine Hälfte des unteren Flures haben wir geschafft. Aus welchem Grund auch immer - ich kann es mir eigentlich überhaupt nicht erklären - zog es mich dann aber ins Obergeschoss (das Erdgeschoss ist noch nicht fertig?!) und ich werkelte dort weiter.

Hier soll keine Dose in die Mauer

Stellenweise musste das Netzwerk in den Boden

Dicke Zuleitungen suchen Unterkunft

Im Obergeschoss war das große Anliegen die Frage wie der Strom vom Erdgeschoss ins Obergeschoss und in den Dachboden kommt. Zumindest im Obergeschoss gesellte sich die Frage hinzu wie das 5×10mm2 ins Bad kommt. Hier ist ein Durchlauferhitzer und ein Saunaofen geplant und ich wollte kein Risiko mit mangelndem Leitungsquerschnitt eingehen.

Zuerst hatte ich die Idee das Kabel am Fachwerk entlang zu befestigen, doch das hätten für noch dickere Innenwände gesorgt, was sich wiederum auf die Putzzeit auswirkt.

Im Obergeschoss muss Strom hin

Diese Kabelverlegung war ein Irrweg

Die Zuleitung soll durch die Decke

Letztendlich entschloss ich den Lehmboden entlang der Flurwand wieder aufzustemmen und dort das Kabel hineinzulegen. Was mit Hammer und Meißel begann, endete dann aber mit Vollmaske und 230mm Trennscheibe, die auch problemlos durch die Querlattung sägte und somit den Weg zum anderen Ende des Hauses frei machte. Danach sah ich aus wie ein Lehmgolem, die Nachbarn dachten mit Sicherheit das Haus brennt und ich konnte sowieso nicht mehr weitermachen, weil ich nichts mehr sehen konnte ^^ .

Langer Schlitz im Lehmboden

Bis zum anderen Ende des Hauses wurde der Schlitz gemacht

Elektromaterial

Am heutigen Tag kam eine Lieferung an Elektromaterialien an, die bitter benötigt werden. Meine ursprüngliche Planung war etwas naiv denn mittlerweile verbrauche ich bis zu 20 Unterputzdosen pro Zimmer. Eine kleine Aufzählung für die ungläubig dreinlesenden: 6-8×Steckdosen, 3-4×Licht, 1-2×Lichtschalter, 3-4×Verkabelung, 1×Netzwerk und an diversen Stellen 1×Thermostatenregelung. Jedenfalls erklärte sich Morien netterweise dazu bereit den Karton mit Kabelklammern für mich zu zählen. Wer glaubt ich habe zu viel Geld ausgegeben, weil man kleine Fischer-Baumarkttüten sieht, der irrt. Das war ein Sodnerposten den ich im Netz günstig aufgeschnappt habe - zum halben des vorherigen günstigsten Preises eines no-name-Produktes :-) (und Schrauben und Dübel gab es gratis dazu. Yay) .

Unterputzdosen NYM Kabel und Putzdeckel

Morien macht den Wareneingang der Baustoffe für mich

Kabelklammern Kabelklemmen günstig erworben

Fischer bietet ordentliche Qualität

  1. Kommentare

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