17

Aug

2011

Lehmsichtung


17.08.2011


Vor etwa fünf Tagen haben wir mit dem Verfüllen der Zwischendecke begonnen. In dieser Zeit hatte der Lehm etwas Zeit anzutrocknen, bzw. das trockene Lehmbett einzuweichen. Wie zu erwarten war, ist die Feuchtigkeit nicht vollständig von der Lehmschüttung (trocken) aufgehalten worden, sondern bestenfalls abgebremst.

Der Lehmboden trocknet und sackt dabei zusammen

Der Lehmboden im Badezimmer

Ein Teil der Feuchtigkeit verdunstet also, während ein anderer Teil von den Deckenbrettern aufgesogen wird. Das hat allerdings den Effekt, dass sich diese Bretter nun etwas wölben, solange sie feucht sind. Als Vergleich darunter ein Bild von (noch) trockenen Deckenbrettern.

Die Deckendielen sind verzogen vom nassen Lehm

Deckendielen ohne Lehmfüllung

Lehmwerk

Weiterhin zerstampfen und sieben wir fleißig Lehmreste aus der Abrisszeit. Diese werden dann auf dem Hof ausgebreitet, mit der Rüttelplatte zerkleinert und anschlißend mehrmals mittels des Wurfsiebes verfeinert. Die kleinen Häufchen stellen das Endprodukt dar. Dieser Lehm wird zur Aufbewahrung dann in Bigbags verfüllt und (mittlerweile) trocken gelagert, bis wir Zeit haben diesen in die Deckenkonstruktion zu füllen.

Das Lehmzimmer war vor wenigen Tagen noch prall gefüllt - jetzt haben wir ca. 5 Bigbags herausgeschöpft und eine ordentliche Delle im Lehmvorrat gelassen. Zum Vergleich, das Lehmzimmer am 13.08.2011.

Das Lehmzimmer hat viel Platz dazugewonnen

Hier wird Lehm gesiebt

Die Lehm Nuggets nach dem Sieben

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