23

Jun

2011

Es wird weiter Lehm gesiebt


23.06.2011, 19°C, drohender Regen


Seit dem Wochenende habe ich fast jeden Tag einen Bigbag Altlehm gesiebt und in maschinengängigen Lehm für die Deckenfüllung verwandelt. Andere Menschen gehen ins Fitness-Studio, ich schaufel 800kg Lehm umher :-) .

Heute hat mich mein großer Sohn zur Baustelle begleitet und mir geholfen. Es plagte ihn ein dringendes Problem bei seinem Computerspiel und er wollte mir helfen, damit die Arbeit schnell erledigt wurde und ich widerum ihm helfen könne.

Morien setzt die Maske auf

Auf dem unteren Bild ist die Lehmfilter-Station zu sehen. Unter dem Hubwagen der Bigbag mit Altlehm, vorne links die Palette mit dem neuen, leeren Bigbag für den gesiebten Lehm, mittig das Wurfsieb und rechts die Schubkarren für den Ausschuss.

Arbeitsplatz zum Lehm sieben

Der gesiebte Lehm nach dem ersten Durchgang

Nach dem ersten Durchgang (der Altlehm aus dem Bigbag wird zuerst gesiebt), entstand eine beachtliche Menge an Lehm für die Deckenfüllung. Das sind ca. ⅔ dessen was wir aus einem Bigbag mit Altlehm gewinnen können. Das letzte Drittel kommt nach dem Rütteln des Ausschusses.

Auf dem unteren Bild sind die Reste des ersten Siebvorgangs zu sehen. Das sind pro Bigbag ca. vier Schubkarren mit Lehmbrocken. Diese werden dann möglichst dünn auf dem Hof verteilt und mit der 90kg Rüttelplatte zerdrückt.

Diese Lehmreste werden jetzt gerüttelt

Nachdem die gerüttelten Lehmreste dann nochmal gesiebt wurden, entsteht der finale Ausschuss. Es wird kein zweites Mal gerüttelt - die Erfahrung zeigt, dass es sich nicht lohnt.

Der Abfall im Hintergrund der gewonnene Lehm

Nach getaner Arbeit wird der Hof wieder aufgeräumt, damit am nächsten Tag erneut gesiebt werden kann. Auf dem Bild rechts stehen bereits drei gesiebte Beutel. Es sind somit "nur" noch die fünf Bigbags auf der linken Seite übrig und dann hat das Lehmsieben hoffentlich vorerst ein Ende. Sollte der Vorrat jedoch nicht reichen, haben wir noch immer ein ganzes Zimmer voller Lehmreste 8-) .

Links ungesiebt rechts gesiebter Lehm im Bigbag

PFT G4 D6-3 Schnecke

Beim Lehmspritzen vorletztes Wochenende hat die Schneckenpumpe der PFT-G4 ihren Geist aufgegeben. Es handelt sich dabei um ein Verschleißteil, daher ist sowas zu erwarten. Dummerweise hatte wir zwar einen neuen Schneckenmantel parat, aber keine Schnecke. Um sicher zu gehen, dass die D6-3 Schneckenpumpe am kommenden Wochenende einsatzbereit sein würde, bestellte ich kurzerhand eine neue.

Um den Unterschied zwischen der neuen Schnecke und einer alten (unterschiedliche Bauart, aber bereits verschlissen) zu verdeutlichen habe ich beide mal nebeneinander fotografiert. Es ist schon erstaunlich wie der Putz die Stahlschnecke abnutzt…

Neue D6 3 Schnecke und alte Schnecke

Alte Schnecke PFT G4

Neue D6 3 Schnecke PFT G4

Neues 200kg Helferlein

Es stehen noch viele Mauerarbeiten im OG aus und das bedeutet viele Lehmsteine nach oben schleppen. Momentan haben wir noch keine Treppe und selbst wenn wir eine hätten, so wissen wir aus Erfahrung, dass das Hochschleppen von Lehmkübeln und Lehmsteinen kein Spaß ist. Also gibt es mal wieder etwas neues: eine 100/200kg Seilwinde. Diese werde ich an einem Deckenbalken im OG anbringen und dann eine halbe Palette so befestigen, dass wir Steine und Lehmmörtel hochtransportieren können.

Der neue kleine Seilzug bis 200kg

  1. Kommentare
    1. Ole · 29.06.2011 · 08:17

      Morien hat auch wirklich gut mitgeholfen, bis sein Freund auftauchte :-) Trotzdem war er eine große Hilfe. Thank you my big boy.

    2. Mama · 27.06.2011 · 13:56

      'Genial, die Seilwinde. Da jubelt das Rueckgrat!! :-) Morien sieht recht gefaehrlich aus (reminds me of Borderlands

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