19

Jun

2011

Die Deckenbretter sind drin


19.06.2011, regnerisch


Ursprünglich hatten wir vor weiter den Altlehm zu sieben - zumal wir doch das Wurfsieb deutlich stabilisiert hatten (und uns dadurch einen Geschwindigkeitszuwachs versprachen) - doch das Wetter machte uns dieses Wochenende einen Strich durch die Rechnung. Ob stürmisch oder regnerisch, beide Wetter passten nicht zum sieben des mitunter sehr einen Lehmputzes.

Daher blieben wir beim Einbringen der Deckenbretter und haben diese Aufgabe soweit erfolgreich abgeschossen. Was jetzt noch fehlt sind einige Problemstellen um die ich mir noch Gedanken machen werde.

Als erstes holte ich heute erstmal die Paletten aus dem OG und schleppte diese raus auf den Hof, während Nicole oben die Auflagehölzer vom Lehmputz befreite. Die Paletten können wir sicher demnächst gut gebrauchen, wenn die Holzfaserdämmplatten geliefert werden.

Palettenstapel

Danach verlief der Tag recht eintönig. Nicole und Morien nahmen Maß, während ich unten an der Kappsäge stand und fleißig die bestellten Brettlängen zuschnitt. Eigentlich wollte ich bereits unseren alten Staubsauger an die KGS angeschlossen haben, aber der Neue hatte es noch nicht zu uns geschafft - das Resultat: die Kappsäge war stets hoffnungslos mit Spägesäne (Keanu sagt das so) vollgestaubt.

Die Kappsäge mit Deckenbrettern

Die gewünschten Zuschnite kommen per Schreibtafel

Auf dem oberen Bild ist die Schreibtafel zu sehen auf der ich meine Sägeaufträge vermittelt bekam. Wenn am Ende von den Rauspundlatten nur noch so wenig übrig bleibt wie auf dem unteren Bild zu sehen, ist alles wirklich perfekt gelaufen.

Wenn so wenig übrig bleibt ist alles gut gelaufen

Beide Kinder hatten heute einen Anflug der Hilfsbereitschaft (die relativ leichte Arbeit mit Erfolgsgefühl spornte sie wohl an): Morien half beim Vermessen und Keanu legte die Deckenbretter ein. Kaum zu glauben aber es war beides tatsächlich sehr hilfreich.

Keanu legt die Deckenbretter ein

Impressionen einer Decke im Fachwerkhaus

Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu erwähnen. Die Deckenfläche ist fast vollständig verschlossen; lediglich am rechten Schornstein und im Flur gibt es noch offene Stellen um die wir uns kümmern müssen. Es folgen einige Bilder (von oben und unten), die ungefähr vermitteln wie es momentan bei uns aussieht.

Decke im Flur mit Treppenaufgang

Decke im Flur und Badezimmer

Decke im Flur von unten

Decke im Flur von vorne

Decke von Keanus Zimmer aus

Deckenbretter in Keanus Zimmer

Deckenbretter in Moriens Zimmer

  1. Kommentare
    1. julian · 20.06.2011 · 15:29

      Ich fang mal im Kalender an Kreuzchen zu machen, wann ihr die Deckenbretter verflucht weil ihr mit dem Schlauch vom PFT nicht mehr (bequem) an die Stellen kommt an denen ihr arbeiten wollt. Oder mit den Dämmplatten. Oder oder oder :) Dafür schauts jetzt mal nach mehrstöckigen Haus aus! Yeah! Mit den Sägespänen kann man noch super Staubexplosionen machen ... gleich den Kleinen ein bisschen Naturwissenschaften beibringen :)

    2. Mama · 20.06.2011 · 14:26

      Tolle Schreibtafel fuer Massbestellungen. Suess das Bild mit dem Kleinen. Die Konzentration ist schon immens! Wie das Einsetzen der Deckenbretter das Haus veraendert, ist schon erstaunlich! Mit solchen Spaegesaenen haben wir unseren Dyson ins Staubsaugergrab gebracht. Die feinen Partikel haben einfach alles dichtgesetzt und der Motor ist mit einem netten BANG in's Jenseits gegangen. Ich mag Eure Metabo, die sieht schon recht beeindruckend aus!!!!!

    3. Dirk · 20.06.2011 · 10:30

      Hallo Ihr vier, das sieht echt genial aus - mit den Deckenbrettern wirkt Euer Haus schon ganz anders. Was macht Ihr eigentlich mit der Spägesäne? Bei uns fällt im Moment noch nicht viel davon ab, daher sammeln wir sie einfach in einem Big Bag - nur was macht man danach damit? Dirk

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