11

Okt

2009

Lehmputz auftragen


11.10.2009


Heute war das Wetter einigermaßen mild, also perfekt um nochmal Lehmputz an die Wand zu bringen. Da wir es bislang nicht geschafft hatten, die PFT G4 Putzmschine einzustellen, ohne eine Verstopfung im Schlauch zu produzieren, gingen wir heute mal anders an die Sache heran. Wir begannen mit der enorm hohen Wasserfördermenge von 450 l/h und schlossen die Spritzlanze nicht mit an. Es floss also zuerst nur 'Lehmwasser' aus dem Schlauch, dann verringerten wir die Wassermenge Schrittweise auf 150 l/h bis wir eine gute Mörtelkonsistenz hatten. Es klappte! Ich musste die Schläuche diesmal nicht spülen und mich mit Lehm vollsauen, weil 30 Bar Druck abgelassen werden musste!

Die Unebenheiten werden weniger

Wie man auf den Bildern sieht, nehmen die Unebenheiten der Außenwand langsam ab. Es ist ein langwieriger Prozeß und ich bin froh, dass wir beim neu errichteten Fachwerk dieses Problem nicht haben werden. Natürlich liegt es auch an den recycleten Lehmsteinen, da diese nicht perfekt geschnitten sind und viele Unebenheiten in das Mauerwerk bringen. Das müssen wir dann ausgleichen, wenn wir eine einigermaßen gerade Wand haben wollen.

Auch das neue Fachwerk wurde verputzt

Selbstverständlich gab es dennoch Probleme mit dem Lehmputz heute, da einer unserer Big-Bags feucht geworden war, hatten wir 'klebrigen' Lehmputz. Damit kam die Maschine nicht gut klar, da der Lehm durch das Förderrad nicht regelmäßig in den Mischtrichter befördert wurde. Wir vermischten den Lehm nochmal von Hand mit trockenem, entfernten den klebrigen Lehm vom Förderrad und verringerten die Wassermenge auf 75 l/h. Damit ging es dann doch noch. Alles Dinge, die man erst in Erfahrung bringen muß.

  1. Kommentare

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